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Meldepflicht bei Legionellen-Überschreitung eine Neuerung der Änderung der Trinkwasserverordnung 2018 Gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung müssen ab dem 09.01.2018 die Trinkwasserlabore eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen (also > 100 KBE / 100 ml)  an das örtlich zuständige Gesundheitsamt melden, sofern diese im Rahmen einer systemischen Untersuchung festgestellt wurde. Bislang war der Betreiber einer Trinkwasserinstallation, der sogenannte “Unternehmer oder sonstige Inhaber” (UsI) verpflichtet, eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen im Trinkwasser an das Gesundheitsamt zu melden. Mit der Neufassung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) hat sich dies zum Teil geändert. Künftig müssen die Trinkwasserlabore und nicht mehr der UsI (Unternehmer oder sonstige Inhaber) der Trinkwasserinstallation eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an das Gesundheitsamt melden (siehe §15 a Absatz 1 TrinkwV) sofern diese im Rahmen einer systemischen Untersuchung nach § 14 b Abs. 1 TrinkwV festgestellt wurde. Gemäß den Vorgaben der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in § 15 a Absatz 2 muss die Meldung einer Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an das Gesundheitsamt mindestens folgende Angaben enthalten: Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der anzeigenden Untersuchungsstelle, Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Unternehmers oder sonstigen Inhabers der betroffenen Wasserversorgungsanlage oder der in seinem Auftrag handelnden Person, Ort der Probennahme nach […]
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