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Nutzerinformation bei Legionellen-Nachweis Bei einem Teil der routinemäßig erforderlichen Trinkwasseruntersuchungen auf Legionellen werden Konzentrationen über dem technischen Maßnahmenwert von 100 KBE/100 ml nachgewiesen. In diesen Fällen ist die unverzügliche Information der betroffenen Nutzer von entscheidender Bedeutung für die Vorbeugung von Legionellenerkrankungen, da dem Betreiber der Trinkwasserinstallation, d. h. dem „Unternehmer oder sonstigem Inhaber („UsI“) im Sinne der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die individuellen Risikofaktoren oder (Vor-)Erkrankungen der Nutzer der Trinkwasserinstallation in der Regel nicht bekannt sind.   Rechtsgrundlagen über die gesetzliche Verpflichtung zur Nutzerinformation Die Verpflichtung des UsI, die Nutzer über eine Legionellenkontamination des Trinkwassers zu informieren, ist in den §§ 9, 16 und 21 der TrinkwV und der gemäß § 16 Abs. 7 TrinkwV zu beachtenden Empfehlung des Umweltbundesamtes zur Durchführung einer Gefährdungsanalyse (Abschnitt 9) verankert. Die Empfehlungen des UBA können in unserem Download-Bereich abgerufen werden.   Wer muss wann informieren? Gemäß den oben genannten Vorgaben muss der UsI die Nutzerinformation unverzüglich (d. h. ohne schuldhaftes Zögern) nach dem Bekanntwerden der Legionellenkontamination erstellen und dem betroffenen Personenkreis zugänglich machen. Auch nach der Vorlage der Gefährdungsanalyse ist eine weitere Information notwendig. Beides kann durch Aushang oder Einwurf eines entsprechenden Informationsschreiben erfolgen; die Weitergabe von Laborbefunden ist in diesem Zusammenhang nicht zwingend erforderlich. Die Unterlassung der Information stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann vom RGU […]
Kategorie: Gesetze 21 Feb 2018 Tags: , , ,
Trinkwasserverordnung 2018 Die Neuerungen Am 09.01.2018 ist die Novellierung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten, die einige Neuerungen mit sich bringt. Die “Verordnung zur Neuordnung trinkwasserrechtlicher Vorschriften” vom 03.01.2018 regelt die Novellierung der Trinkwasserverordnung. Anlaß für die erneute Überarbeitung war unter anderem die erforderliche Umsetzung der EU-Richtlinie 2015/1787 vom 06.10.2015 in nationales Recht. Die neue Fassung der Trinkwasserverordnung bringt eine Reihe von Änderungen mit sich, die die Betreiber von Wasserversorgungsanlagen und Trinkwasserinstallationen in Gebäuden künftig beachten müssen. Der Text der Änderungsverordnung über den Downloadbereich bezogen werden. Im Folgenden werden exemplarisch einige Neuregelungen der Trinkwasserverordnung 2018 kurz erwähnt:   Eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen muss künftig durch das Trinkwasserlabor an das Gesundheitsamt gemeldet werden (vgl. §15a TrinkwV). [>>> mehr Infos] Bei der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser dürfen nur Gegenstände und Verfahren verwendet werden, die bestimmungsgemäß der Trinkwasserversorgung dienen (Einbringungsverbot für Gegenständen und Verfahren nach §17 Abs. 7 Trinkwv). Die Vorgaben zur Information der Verbraucher werden konkretisiert und erweitert (vgl. §21 Abs. 1, 1a, 1b TrinkwV). Die Kurzbezeichnung der Trinkwasserverordnung lautet künftig “TrinkwV” und nicht mehr “TrinkwV 2001”. Bei Kleinanlagen zur Eigenversorgung (vgl. § 14 Abs. 2 und Anlage 4 TrinkwV) kann das Untersuchungsintervall für chemische Parameter von drei […]
Meldepflicht bei Legionellen-Überschreitung eine Neuerung der Änderung der Trinkwasserverordnung 2018 Gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung müssen ab dem 09.01.2018 die Trinkwasserlabore eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen (also > 100 KBE / 100 ml)  an das örtlich zuständige Gesundheitsamt melden, sofern diese im Rahmen einer systemischen Untersuchung festgestellt wurde. Bislang war der Betreiber einer Trinkwasserinstallation, der sogenannte “Unternehmer oder sonstige Inhaber” (UsI) verpflichtet, eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen im Trinkwasser an das Gesundheitsamt zu melden. Mit der Neufassung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) hat sich dies zum Teil geändert. Künftig müssen die Trinkwasserlabore und nicht mehr der UsI (Unternehmer oder sonstige Inhaber) der Trinkwasserinstallation eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an das Gesundheitsamt melden (siehe §15 a Absatz 1 TrinkwV) sofern diese im Rahmen einer systemischen Untersuchung nach § 14 b Abs. 1 TrinkwV festgestellt wurde. Gemäß den Vorgaben der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in § 15 a Absatz 2 muss die Meldung einer Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an das Gesundheitsamt mindestens folgende Angaben enthalten: Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der anzeigenden Untersuchungsstelle, Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Unternehmers oder sonstigen Inhabers der betroffenen Wasserversorgungsanlage oder der in seinem Auftrag handelnden Person, Ort der Probennahme nach […]
Gefährdungsanalyse mit Ortsbegehung  1.) Notwendigkeit einer Gefährdungsanalyse Die Notwendigkeit, eine Gefährdungsanalyse für ein Objekt zu erstellen bzw. erstellen zu lassen, ergibt sich aus der aktuellen Trinkwasserverordnung in Verbindung mit der Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA) vom 14.12.2012 über die Durchführung einer Gefährdungsanalyse. Die darin enthaltenen Aussagen sind verbindlich und unmissverständlich, weshalb sie an dieser Stelle (zur besseren Lesbarkeit in Auszügen) zitiert werden können. TrinkwV in Verbindung mit UBA-Empfehlung „Bei Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen [ > 100 KBE / 100 ml] im Trinkwasser sind […] zeitnah Maßnahmen vom UsI [= Unternehmer und sonstige Inhaber = Betreiber, Verantwortliche, Haus-verwaltung etc.] zu ergreifen, um die Besorgnis einer Gesundheitsgefährdung gemäß § 5 TrinkwV 2001 auszuräumen. Gemäß § 16 Absatz 1 Nummer 1 TrinkwV 2001 muss jeder UsI dem Gesundheitsamt unverzüglich anzeigen, wenn der technische Maßnahmenwert von 100 KBE/100 ml in einer Untersuchung einer Trinkwasser-Installation überschritten wurde. Bei Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes ist der UsI gemäß § 16 Absatz 7 TrinkwV 2001 verpflichtet, unverzüglich selbst Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen durchzuführen oder durchführen zu lassen; diese Untersuchungen müssen eine Ortsbesichtigung sowie eine Prüfung der Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) einschließen, eine Gefährdungsanalyse zu erstellen oder erstellen zu lassen, die Maßnahmen durchzuführen […]
So läuft eine Legionellen-Untersuchung konkret ab >> konkreter Ablauf einer Legionellenprüfung [Download, 3 Seiten, pdf] 1.) Anfrage Sie haben sich auf unserer Website darüber informiert, ob Ihre Anlage / Ihr Objekt in die Untersuchungspflicht auf Legionellen fällt?  Gerne übersenden wir Ihnen unverbindlich und kostenlos ein Angebot über unsere Leistungen der Probenahme, Labor-Analyse und Ergebnis-Bewertung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage: telefonisch: 08171 / 380 100 per Email: trinkwasser (at) ifmu (.) de über das das Kontaktformular Sie erhalten dann von uns umgehend, in der Regel noch am selben Arbeitstag, ein Antwort von uns, mit unserem Angebot für eine Legionellen-Untersuchung.   2.) Auftrag In unserem Angebot liegt ein sog. Auftragsblatt beigefügt, dass Sie bequem und einfach ausfüllen und an uns zurücksenden können. Hierbei werden u.a. folgende Informationen abgefragt: Objektanschrift, Auftraggeber, Kontaktdaten, Person vor Ort, z.B. Hausmeister für Zugang zum Energieraum bzw. Boiler-Raum  (i.d.R. Heizkeller), Probenahmestellen für z.B. eine Orientierende Untersuchung: Warmwasserbereiter (Boiler-)-Austritt (“Vorlauf”), Zirkulation (“Rücklauf”), Endstellen von Steigsträngen. Datum & Unterschrift, ggf. Stempel Sobald wir Ihren Auftrag erhalten haben, werden wir mit Ihnen einen Probenahmetermin im Zuge unserer Tourenplanung vereinbaren. Um Ihnen die günstigen Objektkosten (z.B. für An- und Abfahrt) anbieten zu können, werden die Aufträge gesammelt und nach sog. Zonen in […]
Aus der Pressemitteilung 02/15 des Amtsgerichts München ist zu entnehmen, dass ein Legionellen-Befall / Legionellenkontamination in einer Mietwohnung erst dann ein Mangel darstellt, wenn der Grenzwert für eine Gesundheitsgefährdung erreicht wird.   Lesen Sie das hier zitierte Urteil: Der Kläger ist Vermieter einer Wohnung in der Innenstadt von München. Der Beklagte ist mit seiner Ehefrau und seiner am 1.2.12 geborenen Tochter Mieter der Wohnung. Die Miete betrug bis Mai 2013 2827,11  € ab Juni 2013 3000 €. Der Beklagte hat am 5.3.12 von der Hausverwaltung erfahren, dass bei einer durchgeführten Untersuchung am 3.2.12 eine Überschreitung der zulässigen Grenzwerte in Bezug auf Legionellen festgestellt worden sei. Am 10.5.12 wurde mitgeteilt, dass die Belastung weiter über den Grenzwerten liege. Daraufhin teilte der Beklagte per Email dem Kläger mit, dass er weitere Mietzahlungen nur noch unter Vorbehalt leiste. Am 15.4.13 teilte die Hausverwaltung mit, dass eine mittlere Legionellen-Kontamination aufgetreten sei. Die Miete für Mai 2013 zahlte der Beklagte daraufhin nicht. Der Vermieter klagte beim Amtsgericht München die Miete für Mai 2013 ein. Gegen die Forderung rechnete der beklagte Mieter mit angeblichen Gegenforderungen wegen zu viel gezahlter Miete aufgrund des Legionellen-Befalls auf. Der zuständige Mietrichter am Amtsgericht München gab nun dem Vermieter Recht. Der beklagte Mieter […]
Kategorie: Gesetze, Trinkwasser 14 Dez 2012 Tags: ,
Die wichtigsten Änderungen in Kürze Definition einer Großanlage: (vorher nur im DVGW-Arbeitsblatt W 551 enthalten) Boilervolumen > 400 Liter Rohrleitungsinhalt > 3 Liter (ab Abgang bis entfernteste Entnahmestelle, ohne Zirkulation)   Erstuntersuchung auf Legionellen bis spätestens 31.12.2013 (vorher: 31.10.2012)   Untersuchungintervall alle 3 Jahre (vorher: jährlich)   Meldepflicht nur bei festgestellter Legionellenkontamination, d.h. bei Überschreitung von technischem Legionellen-Maßnahmenwert (100 KBE/100ml) (vorher: standardmäßige Meldepflicht für alle Anlagen und aller Ergebnisse)   Einbau nur noch von geprüften Materialien und Werkstoffen erlaubt   ======================================================== Umweltbundesamt | Presseinformation Nr. 49/2012 Trinkwasser: Auf die letzten Meter kommt es an! Trinkwasserverordnung geändert –  Leitungen und Armaturen werden noch sicherer Die Trinkwasserverordnung führt erstmals verbindliche Regeln für Materialien und Werkstoffe ein, die in Kontakt mit Trinkwasser kommen. Das sehen aktuelle Änderungen vor, die am 13. Dezember 2012 in Kraft treten. Trinkwasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz kommt in der Regel überall in Deutschland mit sehr guter Qualität in den Häusern an. Dort wo Verunreinigungen des Trinkwassers festgestellt werden, entstehen diese meistens in der Trinkwasser-Installation im Gebäude, d.h. durch falsche Materialien für Rohre, Armaturen oder Schläuche. Falsche Materialien können unerwünschte Stoffe in das Trinkwasser abgeben. Fehler bei Planung, Einbau und Materialauswahl der Installation können zur Vermehrung von Krankheitserregern wie […]
Der Bayerische Rundfunk berichte im Bayerischen Fernsehen von der “Gefahr aus dem Wasserhahn”. Sehen Sie hierzu den Bericht in der Rubrik “Gesundheit” Gesundheitsgefahr aus der Wasserleitung vom 16.07.2012 Auch in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens wird zum Thema Legionellen als “unsichtbare Gefahr” ein aktueller Befund aus dem Olympiadorf in München erläutert: Abendschau-Bericht vom 03.07.2012 Bakterien-Alarm in Aschheim vom 15.06.2012   Wie gut ist bayersiches Trinkwasser ? Ein Bericht vom 20.07.2012
Müssen alle Steigstränge überprüft werden ? Diese Frage können wir ganz klar mit “JA” beantworten. “Ja, es müssen alle (jeder) Steigstränge am entferntesten Punkt auf Legionellen untersucht werden” >> siehe auch Auswahl geeigneter Probenahme-Stellen   Nach dem derzeitigen Kenntnisstand begründet sich dies wie folgt: 1.) Das Umweltbundesamt (UBA) schreibt auf seiner Homepage (mit letzter Änderung vom 14.03.2012) folgende Empfehlung: “Derzeit liegt keine gültige Empfehlung zum Nachweis von Legionellen des Umweltbundesamtes vor: Die Fassung vom Februar 2012 wird nach ausgiebiger Diskussion in der Trinkwasserkommission überarbeitet. Eine Regelungslücke entsteht hierdurch nicht, da die UBA-Empfehlung keine neue Regelungen schafft, sondern lediglich eine Strukturierungs- und Interpretationshilfe zur Anwendung des bestehenden Regelwerks gibt. Ziel der Empfehlung ist es, den Vollzug durch einen Leitfaden zur Anwendung der bestehenden technischen Regelwerke von DIN/EN/ISO, DVGW und VDI für die Praxis (Gesundheitsämter, Labore, Planer und Installateure) zu erleichtern. Daher gilt es nunmehr, die bestehenden Unterschiede bei der Interpretation des Regelwerks und in der gelebten Praxis sehr rasch zu klären. Eine Neufassung ist für Ende Juni nach Befassung der Trinkwasserkommission vorgesehen. Einen Leitfaden für Gebäudebetreiber, der ggf. auch für Mieter eine nützliche Informationsquelle darstellt, stellt der GdW zur Verfügung.” [Quelle]   Dieser Leitfaden ist auf der Homepage des GdW Bundesverband deutscher […]
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