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Kategorie: Gesetze 21 Feb 2018 Tags: , , ,
Trinkwasserverordnung 2018 Die Neuerungen Am 09.01.2018 ist die Novellierung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten, die einige Neuerungen mit sich bringt. Die “Verordnung zur Neuordnung trinkwasserrechtlicher Vorschriften” vom 03.01.2018 regelt die Novellierung der Trinkwasserverordnung. Anlaß für die erneute Überarbeitung war unter anderem die erforderliche Umsetzung der EU-Richtlinie 2015/1787 vom 06.10.2015 in nationales Recht. Die neue Fassung der Trinkwasserverordnung bringt eine Reihe von Änderungen mit sich, die die Betreiber von Wasserversorgungsanlagen und Trinkwasserinstallationen in Gebäuden künftig beachten müssen. Der Text der Änderungsverordnung über den Downloadbereich bezogen werden. Im Folgenden werden exemplarisch einige Neuregelungen der Trinkwasserverordnung 2018 kurz erwähnt:   Eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen muss künftig durch das Trinkwasserlabor an das Gesundheitsamt gemeldet werden (vgl. §15a TrinkwV). [>>> mehr Infos] Bei der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser dürfen nur Gegenstände und Verfahren verwendet werden, die bestimmungsgemäß der Trinkwasserversorgung dienen (Einbringungsverbot für Gegenständen und Verfahren nach §17 Abs. 7 Trinkwv). Die Vorgaben zur Information der Verbraucher werden konkretisiert und erweitert (vgl. §21 Abs. 1, 1a, 1b TrinkwV). Die Kurzbezeichnung der Trinkwasserverordnung lautet künftig “TrinkwV” und nicht mehr “TrinkwV 2001”. Bei Kleinanlagen zur Eigenversorgung (vgl. § 14 Abs. 2 und Anlage 4 TrinkwV) kann das Untersuchungsintervall für chemische Parameter von drei […]
Meldepflicht bei Legionellen-Überschreitung eine Neuerung der Änderung der Trinkwasserverordnung 2018 Gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung müssen ab dem 09.01.2018 die Trinkwasserlabore eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen (also > 100 KBE / 100 ml)  an das örtlich zuständige Gesundheitsamt melden, sofern diese im Rahmen einer systemischen Untersuchung festgestellt wurde. Bislang war der Betreiber einer Trinkwasserinstallation, der sogenannte “Unternehmer oder sonstige Inhaber” (UsI) verpflichtet, eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen im Trinkwasser an das Gesundheitsamt zu melden. Mit der Neufassung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) hat sich dies zum Teil geändert. Künftig müssen die Trinkwasserlabore und nicht mehr der UsI (Unternehmer oder sonstige Inhaber) der Trinkwasserinstallation eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an das Gesundheitsamt melden (siehe §15 a Absatz 1 TrinkwV) sofern diese im Rahmen einer systemischen Untersuchung nach § 14 b Abs. 1 TrinkwV festgestellt wurde. Gemäß den Vorgaben der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in § 15 a Absatz 2 muss die Meldung einer Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionellen an das Gesundheitsamt mindestens folgende Angaben enthalten: Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der anzeigenden Untersuchungsstelle, Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Unternehmers oder sonstigen Inhabers der betroffenen Wasserversorgungsanlage oder der in seinem Auftrag handelnden Person, Ort der Probennahme nach […]
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